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Gärtnerbrief vom 01.10.2020

Tomatenvielfalt genießen

Hallo liebe Gärtnerin, hallo lieber Gärtner,

endlich ist es soweit. Mitte bis Ende Mai werden die Tomaten-Jungpflanzen ausgepflanzt. Du kannst Tomaten im Garten, im Freiland aber auch in einem großen Topf auf dem Balkon oder der Terrasse anbauen. 
Freust du dich schon auf deine roten (oder auch schwarzen, gelben oder gestreiften) Tomaten aus eigenem Anbau?



Tomaten auspflanzen

Tomaten auspflanzen 

Setze Tomaten tiefer in die Erde als sie zuvor im Topf standen. Entferne die untersten Blätter der Tomate und grabe ein tiefes Loch. Die Pflanze entwickelt noch seitliche Wurzeln am Stiel und steht so stabiler. Du solltest deine Pflanze mit viel Wasser angießen, damit sie einen guten Bodenschluss bekommt. Je nach Pflanzengröße benötigst du 6-10 Liter Wasser. 
Der Abstand zwischen Stabtomaten sollte in etwa 50 cm betragen. Gebe ihnen lieber etwas zu viel Platz. Tomaten benötigen viele Nährstoffe aus dem Boden und wachsen nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite. Umso mehr Platz jede einzelne Pflanze hat, desto ertragreicher werden sie. 
Buschtomaten breiten sich am Boden weit aus und benötigen sogar bis zu einen Meter Abstand zueinander. 




Tomatendünger

Tomaten lieben Nährstoffe

Tomaten lieben Nährstoffe, da sie zu der Gruppe der Starkzehrer gehören. Dünge sie daher direkt bei oder kurz nach der Pflanzung. Tipp: Gib den Dünger direkt in das Pflanzloch und mach es dir so einfacher.
Du kannst sie mit Pflanzenresten aus dem Garten wie einer Pflanzenjauche, Brennnesseln oder auch Kaffeesatz düngen. Eine gute Möglichkeit sind spezielle Tomatendünger, Brennnesselpellets oder ein selbst angesetzter Komposttee.  



Tomaten stützen

Tomaten schützen im Freiland

Um Tomaten mit mehr Luft und Licht zu versorgen und sie vor Krankheiten zu schützen, leitet man sie weg vom Boden in die Höhe, so dass sie eine beachtliche Größe erreichen können. Als Stütze sind gewundene Tomatenstangen oder stabile Bambusstäbe und ähnliches geeignet. 
Tomaten mögen keine Nässe von oben - deshalb werden sie häufig in Gewächshäusern oder an der Hauswand angebaut. 



Tomaten im Freiland

Tomaten - Anbau ohne Gewächshaus

Mittlerweile sind viele Tomatensorten robuster gegenüber den Bedingungen im Freiland. Insbesondere Buschtomaten kannst du ohne einen Schutz anbauen. Solltest du deine Tomaten im Freiland vor Hagel, Wind und Schädlingen schützen wollen, dann kann ein Tomatenvlies hilfreich sein. Dieses wird einfach über die Pflanze gestülpt und bietet so Schutz und schafft ein gutes Wachstumsklima.  



Tomaten ausgeizen

Ausgeizen

Du solltest regelmäßig die Seitentriebe der Tomatenpflanze in den Blattachseln des Hauptsprosses entfernen. So kann die Pflanze mehr Kraft in die Entwicklung von den Früchten geben. Besonders vormittags lassen sich diese leicht herausbrechen. Diesen Vorgang nennt man Ausgeizen.
Darüber hinaus solltest du die Blätter unter den untersten Früchten entfernen, damit die Luft besser zirkulieren kann und kein Spritzwasser beim Gießen auf die Blätter gelangt.



Tomaten automatisch bewässern

Richtig gießen

Tomaten freuen sich über eine regelmäßige Wasserversorgung. Damit du nicht andauernd gießen musst kannst du ein automatisches Bewässerungssystem z.B. mit Tonkegeln installieren und die Erde mit Rasenschnitt oder Pflanzenresten mulchen. 
Gehe beim Gießen behutsam vor und achte darauf, dass die Pflanze nicht aufgeschwemmt wird und die Wurzeln freigelegt werden. 

Wenn die Pflanze etwas größer ist, solltest du die Blätter nah am Boden entfernen, sodass kein Spritzwasser vom Gießen auf diese gelangen kann. So kannst du deine Tomate vor Krautfäule schützen. 



Ich wünsche dir viele leckere Tomaten  🍅
Viele Grüße,
Ina vom meine ernte Team